Erstellt 09.10.07, 17:22h
Opladen - „In der vergangenen Woche wurde darüber spekuliert, dass der derzeitige Vorstand der Aktionsgemeinschaft Opladen (AGO) geschlossen zurücktreten beziehungsweise bei den Vorstandswahlen im kommenden Jahr nicht mehr antreten wolle. Richtig ist, dass die AGO sich den Herausforderungen der Zukunft in Opladen stellen muss und sich der Vorstand dafür einsetzt, für ein breiteres und zeitgemäßes Führungskonzept die Grundlagen zu schaffen. Nicht richtig wäre dagegen die Annahme, der AGO-Vorstand habe bereits beschlossen, von der Verantwortung hierfür zurückzutreten.“
Mit dieser, einer Gegendarstellung nahe kommenden Presseerklärung reagiert der AGO-Vorstandsvorsitzende Siegfried Kuhl auf die Berichterstattung einer Opladener Tageszeitung. Kuhl schreibt, dass Opladen vor Herausforderungen durch die Wiesdorfer Rathaus-Galerie und die Neue Bahnstadt stehe. Um ihnen gerecht zu werden, müsse der Vorstand weitere personelle Unterstützung aus dem Mitgliederkreis gewinnen.
Nachwuchs gesucht
Gleichzeitig gelte es, rechtzeitig Vorstandsnachwuchs aufzubauen. Weil es sich dabei um ein nebenamtliches Engagement handele, wäre es geradezu fahrlässig, die Nachfolge nicht zu planen. Um die schon jetzt vielfältigen und in Zukunft noch wachsenden Aufgaben schultern zu können, sei außerdem breite Zustimmung der Mitglieder erforderlich. Vor diesem Hintergrund bezeichnet Kuhl es als sträflich, wenn Interessenten, die sich für die Ziele und den Zweck der AGO einsetzen wollen, nicht die Möglichkeit bekämen, Führungsverantwortung zu übernehmen. Der derzeitige Vorstand werde sich daher „selbstverständlich dem Mitgliedervotum im Mai 2008 stellen“, aber auch alle Bestrebungen für noch mehr Engagement unterstützen, indem beispielsweise neue Aspiranten Vorstandsaufgaben übernehmen.
Die Vorstandsmitglieder seien sich ihrer Verantwortung wohl bewusst und würden sich dieser auf keinen Fall, schon gar nicht ohne geregelte Nachfolge, entziehen. Im Vordergrund stünden das Wohlergehen und der Fortbestand der für Opladen wichtigen Aktivitäten der AGO. Ob der derzeitige Vorstand dies weiter verantworten könne oder ein neu gewählter, bestimmten letztlich allein die Mitglieder. (hz)
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