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Ausflug nach Paris

Wo sogar Klischees schön sind

Von Janina Stranz und Carolin Hintz, 09.07.08, 18:15h

Wer schon einmal in Paris war, will dort sicher noch einmal hin. 60 Leverkusener Schüler machten zum Ende des Schuljahres auf ihrer Reise in die französische Metropole an der Seine ihre eigenen Erfahrungen.

Eiffelturm
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Janina Stranz (rechts) und Carolin Hintz vor dem Eiffelturm.
Eiffelturm
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Janina Stranz (rechts) und Carolin Hintz vor dem Eiffelturm.
Leverkusen - 60 Schüler des Lise-Meitner-Gymnasiums besichtigten zwei Tage lang die Hauptstadt Frankreichs.

Für alle Schüler, die zwei oder vier Jahre Französisch am Lise-Meitner-Gymnasium lernen durften, wurde zum Ende des Schuljahres eine zweitägige Parisfahrt organisiert. Nachdem wir den Einzug der deutschen Nationalelf ins Halbfinale der Europameisterschaft ordentlich gefeiert hatten, trafen sich 60 Schüler um sechs Uhr in der Früh am Bus. Mit Megafon und Deutschland-Fahnen ausgestattet, machten wir uns auf den Weg. Sieben Stunden dauerte die lustige Fahrt, dann waren wir am Ziel. Unser erster Blick fiel auf das legendäre Moulin Rouge. Durch das Stadtviertel Montmartre stiegen wir hoch zur Basilika Sacré-Coeur. Von dort aus konnte man über ganz Paris blicken - und über die Größe der Stadt nur staunen.

Aus dem Häuschen

In kleinen Gruppen machten wir uns auf, die Stadt der Liebe zu erkunden und fuhren das erste Mal mit der Métro - auf zum Centre Pompidou. Danach ging es zu Notre Dame. Auf dem Weg trafen wir Landsleute. Die waren völlig aus dem Häuschen und beschwerten sich lauthals über hohe Getränkepreise. Was bei einem Glas Cola für 6,50 Euro ja nachvollziehbar ist.

Beim Gang durch Notre Dame waren wir erstaunt über die riesigen Fenster, die der Kirche besondere Schönheit verleihen. Zusammen mit unserer Gruppe fuhren wir mit der Métro zum Triumphbogen. Ein kurzer Blick auf die Straße nährte eindrucksvoll das Vorurteil, dass die Franzosen nicht so viel Wert auf Verkehrsregeln legen, wie wir Deutschen. Dort erhaschten wir auch den ersten Blick auf den Eiffelturm. Wir waren zunächst ein wenig enttäuscht. Der Turm wirkte aus der Entfernung und im Vergleich zum L'Arc de Triomphe recht klein.

Wir wanderten zur Terrasse des Palais de Chailllot. Und schon erhielten wir einen völlig anderen Eindruck vom Eiffelturm. Wir blickten hinauf zu einem 320 Meter hohen Monument und waren fasziniert und überwältigt zugleich. Mit dem Aufzug ging es hoch zur Spitze des Turms. Von dort oben genossen wir die Aussicht über Paris. Doch damit nicht genug. An der Anlegestelle Pont de L'Alma gingen wir an Bord des Bateau-Mouches - und erlebten eine romantische Lichterfahrt auf der Seine mit einem glitzernden Eiffelturm als Höhepunkt. Dort packte uns der klischeehafte Zauber von Paris. Ein anstrengender Tag endete gegen 24 Uhr. Total erschöpft fielen wir in die Betten. Am nächsten Tag besichtigten wir den Louvre und bewunderten das Bild der Mona Lisa. Zu unserem Bedauern mussten wir das Museum nach nur einer Stunde wieder verlassen. Kleine Entschädigung: In Kleingruppen durften wir die Zeit vor der Abreise selbstständig gestalten. Schnell noch mit Baguettes versorgt, schon ging es mit dem Bus zurück in die Heimat.

Au revoir, Paris!



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