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Berufswahl-Siegel

Schulen bereiten gut auf Beruf vor

Von Ulla Jonen, 25.03.09, 16:48h

Fünf Leverkusener Schulen bereiten Jugendliche besonders gut auf das Berufsleben vor. Dafür sind sie mit dem "Berufswahl-Siegel" ausgezeichnet worden.

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In einer Feierstunde wurde das "Berufswahl-Siegel" vergeben. BILD: RAR
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In einer Feierstunde wurde das "Berufswahl-Siegel" vergeben. BILD: RAR
Leverkusen - Fünf Leverkusener Schulen haben am Dienstag in einer Feierstunde in der Musikschule das „Berufswahl-Siegel“ der Bertelsmann-Stiftung bekommen. Damit zeigen die Schulen nun an, dass sie ihre Mädchen und Jungen sehr gut auf die kommende Lebensphase vorbereiten, sei es das Berufsleben oder das Weiterlernen auf Hochschule oder weiterführender Schule.

Folgende Schulen erhielten das Siegel: die Hauptschule Neukronenberger Straße, die Gemeinschaftshauptschule Theodor Wuppermann, die Katholische Hauptschule Im Hederichsfeld, die Realschule Am Stadtpark und das Lise-Meitner-Gymnasium.

Yvonne Schulz von der Theodor-Wuppermann-Schule erzählte, was ihre Schule in Sachen Berufsvorbereitung unternimmt, so zum Beispiel Ausflüge ins Berufsinformationszentrum (BIZ) in Bergisch Gladbach oder zur Handwerkskammer-Messe in Köln. Ein Infomobil der Metall- und Elektroindustrie habe die Schule besucht. Zu einem Berufswelt-Parcours in der Turnhalle seien viele Unternehmen gekommen und hätten sich, ihre Produkte und Ausbildungen vorgestellt. Bei der Agentur für Arbeit, so erzählte die 17-Jährige, gebe es einen Ansprechpartner. Und wenn man einen Termin mit ihm ausmache, stehe er den jungen Leuten zur Verfügung. Auch habe die Schule ein Berufsorientierungsbüro eingerichtet. Dort sei Internet-Recherche möglich, und den Schülern werde bei Bewerbungsschreiben geholfen. Praktika schaffen zudem die Möglichkeit, dass die Jugendlichen in verschiedene Berufssparten schnuppern können.

Wie Meinolf E. Sprengelmeier vom Arbeitgeberverband der Metall- und Elektroindustrie Köln erklärte (er gehört in Köln zur Siegel-Jury), gehe es darum, dass die Schulen über das vorgeschriebene Maß hinaus auf die Berufswelt vorbereiten. Dabei sei Fantasie und gute Zusammenarbeit mit Betrieben und Verbänden gefragt, sagte er.

Nach drei Jahren müssen sich die ausgezeichneten Schulen erneut überprüfen lassen.



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