Opladen -
Umgesiedelt vom Baugrund neben dem Sängerheim an der Werkstättenstraße werden derzeit etwa 30 Kreuzkröten. Die gesetzlich „streng geschützten“ Froschlurche sollen auf einem 4000 Quadratmeter großen Grundstück am Ende der Quettinger Straße eine neue Heimat finden. Sven Peuker hat die Tiere bei den ersten Untersuchungen des Plasser-Grundstücks entdeckt. Das sei nicht so schwierig gewesen, erläuterte der Landschaftsarchitekt am Rande der Grundsteinlegung für das Instandhaltungswerk: In der Laichzeit machen sich Kreuzkröten-Männchen mit lauten Rufen bemerkbar - sie sind unter günstigen Bedingungen auch noch in zwei Kilometer Entfernung zu vernehmen. Angesichts des Zugverkehrs auf der Opladener Strecke musste Peuker allerdings doch etwas genauer hinhören. Weil das Einfangen auch nicht einfach so geht, hat er bis jetzt erst 20 Tiere in seiner Obhut. Sie sollen heute auf dem Ersatzgelände ausgesetzt werden. Dort werden sie auch ein flaches Gewässer antreffen, wo sie laichen können. Das sei natürlich „entscheidend“. Die restlichen zehn Kreuzkröten will Peuker heute einfangen - dann wäre die gesamte Population gerettet. (tk)