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Unfallbrennpunkte

Große, gefährliche Kreisel

Von Thomas Esch, 18.10.09, 16:19h

Die zwei großen Kreisverkehre in Opladen gelten nun offiziell als Unfallbrennpunkte. Bevor die Kreisel umgebaut werden, muss zunächst die Fahrbahn saniert werden. Die Planung ist in Vorbereitung.

Berliner Platz Opladen
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Schilder weisen auf die Unfallgefahr am Berliner Platz hin. (Bild: Ralf Krieger)
Berliner Platz Opladen
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Schilder weisen auf die Unfallgefahr am Berliner Platz hin. (Bild: Ralf Krieger)
Rennbaumkreisel
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Der Rennbaumkreisel wird umgebaut. (Bild: Ralf Krieger)
Rennbaumkreisel
Opladen - Die beiden großen Kreisverkehre in Opladen sind jetzt offiziell als Unfallbrennpunkte eingestuft. Das hat die Unfallkommission in ihrer jüngsten Sitzung beschlossen. Da ist zum einen der Berliner Platz, wo sich laut Mitteilung der Stadt verstärkt Unfälle mit Beteiligung von Radfahrern ereignen. Sie benutzten widerrechtlich die Gehwege, ebenso die Fußgängerübergänge, ohne auf den fließenden Verkehr zu achten. Gleichzeitig wurden zahlreiche Auffahrunfälle registriert, die aber ausschließlich auf das Fehlverhalten der Autofahrer zurückzuführen seien.

Auch der so genannte Rennbaumkreisel (Rennbaum- / Pommern- / Dechant-Krey-Straße) wird als kritisch eingestuft. Hier kommt es immer wieder zu Auffahr- und Abbiegeunfällen. Viele Kraftfahrer führen aus Richtung Rat-Deycks-Straße mit zu hoher Geschwindigkeit in den Kreisel, so die Stadtverwaltung. Die provisorische Einengung mit Baken und Markierungen aber hätte die Zahl der Unfälle in letzter Zeit sinken lassen.

Umbau wird vorbereitet

Für eine endgültige bauliche Umgestaltung muss zunächst die Fahrbahn saniert werden. Die Planung ist in Vorbereitung.

Dritter Unfallbrennpunkt ist der so genannte Kinopolis-Kreisel (obere Ebene des Europarings), obwohl auch hier die Zahl der Karambolagen, meist Auffahrunfälle, gesunken ist. Die Stadt führt das darauf zurück, dass vor einigen Monaten die Fußgängerüberweg-Markierungen entfernt wurden. Seitdem haben Fußgänger und Radfahrer keinen Vorrang mehr, sondern müssen sich nach den Autofahrern richten.

Mehrmals im Jahr tagen rund ein Dutzend Experten in der Unfallkommission und zerbrechen sich die Köpfe darüber, wie Straßen, Kurven, Kreuzungen und Ampeln sicherer gemacht werden können. Am Tisch sitzen neben der Polizei Vertreter der Stadtverwaltung, der Bezirksregierung, des Landesbetriebs „Straßen NRW“, des Allgemeinen Leverkusener Fahrrad-Clubs und anderer Institutionen.



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