Von Thomas Esch, 18.10.09, 16:19h
Auch der so genannte Rennbaumkreisel (Rennbaum- / Pommern- / Dechant-Krey-Straße) wird als kritisch eingestuft. Hier kommt es immer wieder zu Auffahr- und Abbiegeunfällen. Viele Kraftfahrer führen aus Richtung Rat-Deycks-Straße mit zu hoher Geschwindigkeit in den Kreisel, so die Stadtverwaltung. Die provisorische Einengung mit Baken und Markierungen aber hätte die Zahl der Unfälle in letzter Zeit sinken lassen.
Umbau wird vorbereitet
Für eine endgültige bauliche Umgestaltung muss zunächst die Fahrbahn saniert werden. Die Planung ist in Vorbereitung.
Dritter Unfallbrennpunkt ist der so genannte Kinopolis-Kreisel (obere Ebene des Europarings), obwohl auch hier die Zahl der Karambolagen, meist Auffahrunfälle, gesunken ist. Die Stadt führt das darauf zurück, dass vor einigen Monaten die Fußgängerüberweg-Markierungen entfernt wurden. Seitdem haben Fußgänger und Radfahrer keinen Vorrang mehr, sondern müssen sich nach den Autofahrern richten.
Mehrmals im Jahr tagen rund ein Dutzend Experten in der Unfallkommission und zerbrechen sich die Köpfe darüber, wie Straßen, Kurven, Kreuzungen und Ampeln sicherer gemacht werden können. Am Tisch sitzen neben der Polizei Vertreter der Stadtverwaltung, der Bezirksregierung, des Landesbetriebs „Straßen NRW“, des Allgemeinen Leverkusener Fahrrad-Clubs und anderer Institutionen.
| JETZT BESTELLEN! 4 Wochen Kölner Stadt-Anzeiger zum Vorzugspreis. Sie sparen mehr als 35%. |
|
Anzeige