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Lux-Elements

Ein Paradies aus Kunstschnee

Von Thomas Käding, 27.10.09, 18:00h, aktualisiert 28.10.09, 12:05h

Das Unternehmen Lux-Elements an der Schusterinsel in Opladen spielt in vielen Hotels der Welt eine tragende Rolle. Denn von hier kommen Schaumplatten, die in Bädern verbaut werden.

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Das gibt es sonst in Las Vegas: Rolf Longrée freut sich über Kunstschnee in einem Iglu, das ohne Lux-Elements in sich zusammenfiele. (Bild: Ralf Krieger)
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Das gibt es sonst in Las Vegas: Rolf Longrée freut sich über Kunstschnee in einem Iglu, das ohne Lux-Elements in sich zusammenfiele. (Bild: Ralf Krieger)
Opladen - Wer in Las Vegas Lust auf Schnee verspürt, wird fündig: zarteste Flocken warten am Ende eines Saunagangs in einer gemütlich-kalten Höhle - sofern man denn im „Venetian“ abgestiegen ist, einem der ewigen Konkurrenten des „Cesar's Palace“. Für einen Tag konnte sich die Schusterinsel mit dem Spielerparadies in Nevada messen. Denn ein kleines Kunstschneeparadies gehörte zu den Attraktionen der „User-Conference“ bei Lux-Elements, zu der am Dienstag mehr als 100 Geschäftspartner aus aller Welt nach Opladen kamen.

Lux hat in den Wellness-Paradiesen dieser Welt eine tragende Rolle - auch wenn die Firma sie im Verborgenen spielt. Von Lux kommen die stabilen, wasserbeständigen Schaumplatten, die den Unterbau für alles bilden, was sich ein Konstrukteur von Bädern, Badelandschaften oder Wellness-Oasen einfallen lässt. „Uns ist es egal, wie wir unsere Platten schneiden oder wie dick die Säulen sind“, sagte Rolf Longrée, einer der Geschäftsführer von Lux-Elements, am Rande des Treffens: „Wir machen nur Vorschläge.“ Entscheidend für den Erfolg im Wellness-Bereich seien ohnehin die Verbindungen zu Herstellern, die auch abenteuerliche Ideen realisieren können: Longrée betritt eine Kabine, die von außen nach großzügiger, gemauerter Eck-Dusche aussieht. Erst anhand diverser Schalter und Regler offenbart sich, dass der Aufenthalt hier nur noch am Rande mit Körperreinigung zu tun hat: Außer Wasserfall-Brausekopf und Seitendüsen verfügt das Ensemble über eine Dampfanlage, Aromen werden versprüht und es gibt Stereolautsprecher - und das alles wird natürlich in passendes Licht getaucht. Denn: „Dampfbad ohne die richtige Beleuchtung - das ist langweilig“, sagt Longrée. Er hat sich angesichts eines 35-Prozent-Anteils der Wellness-Sparte am Firmenumsatz von zuletzt 25 Millionen Euro auch aus profanen Gründen zum Badefreund entwickelt.



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