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CDU

Scholz benötigt nur einen Wahlgang

Von Rainer Schmidt, 29.10.09, 16:53h

Der 51-jährige Rüdiger Scholz wurde am Mittwochabend mit deutlicher Mehrheit zum Landtagskandidaten der Christdemokraten gewählt. Der Rheindorfer Ratsherr tritt die Nachfolge von Ursula Monheim an.

Rüdiger Scholz
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Rüdiger Scholz. BILD: RALF KRIEGER
Rüdiger Scholz
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Rüdiger Scholz. BILD: RALF KRIEGER
Leverkusen - Mit überraschend großer Mehrheit und bereits im ersten Wahlgang entschied Rüdiger Scholz das Rennen für sich. Er ist Spitzenkandidat der Leverkusener CDU für die Landtagswahl am 9. Mai nächsten Jahres und löst damit Ursula Monheim ab, die nach 15 Jahren Landtag nicht mehr antritt.

„Scholz im zweiten“. Das war der meistgehandelte Tipp im Vorraum der Stadthalle Bergisch Neukirchen, in der am Mittwochabend 169 CDU-Mitglieder zusammen gekommen waren, um ihren Spitzenmann für Düsseldorf zu küren. Dass Scholz bereits im ersten Wahlgang 96 Stimmen bekam und seine Mitbewerber Rainer Ewig aus Schlebusch mit 47 und Albrecht Omankowsky aus Bergisch Neukirchen mit 26 Stimmen weit hinter sich ließ, überraschte selbst seine Anhängerschaft im Saal.

Nachdem die Kreisvorsitzende und Leverkusener Landtagsabgeordnete, Ursula Monheim, noch einmal offiziell erklärt hatte, dass sie nach 15 Jahren Landtag nun nicht mehr kandidiere, um mehr Zeit für ihre Familie zu haben, hatten die drei parteiinternen Kandidaten Gelegenheit sich vorzustellen.

Rüdiger Scholz gelang es dabei, die Mehrheit der Parteifreunde im Saal zu überzeugen. Er wies darauf hin, ein gutes halbes Jahr nach dem Wahlsieg von Schwarz / Gelb im Bund, sei der NRW-Wahltermin im Mai 2010 nicht ungefährlich. Es sei möglich, dass beim Wähler bereits eine gewisse Gegenbewegung einsetze, deshalb gelte es für die Wiederwahl von Ministerpräsident Jürgen Rüttgers zu kämpfen. Scholz lobte Rüttgers, weil der sich schon immer für ein längeres Arbeitslosengeld und ein höheres Schonvermögen für alle die eingesetzt habe, die lange gearbeitet und in die Sozialversicherungskassen eingezahlt hätten.

Als zentrale Ziele nannte Scholz Bildung, Ausbildung und Wirtschaftsförderung, vor allem aber gelte es, eine rot-rot-grüne Landesregierung in Düsseldorf zu verhindern. Der Ratsherr empfahl sich schließlich mit dem Hinweis, dass er seinen Wahlkreis in Rheindorf bereits drei mal hintereinander direkt gewonnen habe.



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