Erstellt 03.11.09, 19:07h
Rudolf Sykora, der Vorsitzende des WGL-Aufsichtsrats, begnügte sich mit einer simplen Aufzählung der Herausforderungen, denen Hoschkara gegenüberstand. Dazu gehörte die Hiobsbotschaft, dass die Mietshäuser an der Rheinallee auf einer giftigen Deponie errichtet wurden und abgerissen werden mussten. Ungefähr gleichzeitig verwandelte die Insolvenz der Wiesdorfer Gärtnerei Fabrizius ein Areal in bester Innenstadtlage in eine Gewerbebrache, der die WGL zu neuem Leben verhalf. Der Fall der Mauer und des Eisernen Vorhangs bescherte der Stadt zahlreiche Neubürger, für die unter anderem auf dem Quettinger Feld Wohnraum geschaffen wurde - kurzum: Hoschkara zeichnet für rund 1400 neu errichtete Wohnungen mit einem Investitionsvolumen von 120 Millionen Euro verantwortlich, resümierte Sykora vor zahlreichen Gästen. Oberbürgermeister Reinhard Buchhorn rühmte unter anderem die „herausragende Rolle“, die die WGL beim Projekt „Soziale Stadt Rheindorf“ spielt und bescheinigte Hoschkara, das Unternehmen zukunfts- und krisensicher aufgestellt zu haben. Insofern tritt Nachfolger Heiko Leonhard ein großes, aber kein allzu schweres Erbe an. Der 38-Jährige kommt mit Frau und Sohn vom Bodensee, wo er die Gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft Lindau geleitet hat. Nicht nur landschaftlich wird Leonhard sich umstellen müssen: In seiner Heimatstadt verantwortete er eine Bilanzsumme von knapp 68 Millionen Euro und hatte zehn Mitarbeiter, in Leverkusen erwarten ihn 273 Millionen Euro Bilanzsumme und 80 Angestellte. (hz)
Verdienst um soziales Projekt?????
03.11.2009 | 19.56 Uhr | Hardy3011
Danke Herr Oberbürgermeister
hier kann der eingeweihte deutlich erkennen das Herr Buchhorn noch nie in Rheindorf gewesen ist oder die Augen…
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