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Sessionsauftakt

Die Erzählungen des Prinzen

Von Ulla Jonen, 11.11.09, 17:45h, aktualisiert 12.11.09, 10:01h

Der designierte Prinz Bernhard I. wurde zum Sessionsauftakt der närrischen Öffentlichkeit vorgestellt. Bernhard Bunse gesteht, dass er eigentlich gar kein echter Rheinländer sei.

Bernhard I.
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Der designierte Leverkusener Prinz Bernhard I., Bernhard Bunse, freut sich auf seine jecke Amtszeit. (Bild: Britta Berg)
Bernhard I.
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Der designierte Leverkusener Prinz Bernhard I., Bernhard Bunse, freut sich auf seine jecke Amtszeit. (Bild: Britta Berg)
Leverkusen - Mit ausgelassener Stimmung im Audi-Zentrum am Willy-Brandt-Ring begann gestern die aktuelle Karnevalssession. Der Festausschuss Leverkusener Karneval (FLK) hatte geladen und viele Karnevalisten sowie Gäste aus Politik und Verwaltung waren gekommen.

Sie alle wollten den künftigen Leverkusener Prinzen, Bernhard I., kennenlernen. Aber bevor der Prinz in spe auf die Bühne kam, sorgten die Funkenpänz für Stimmung und tanzten zu so manchem Karnevalshit. Uwe Krause vom FLK führte durch die Veranstaltung, und allem vorab: Der Mann singt wieder, und das gar nicht mal so schlecht. Viele, so erzählte er, hätten ihm geraten, die Singerei zu lassen, „aber ich kann nicht“, so Krause.

Und so stimmte er an „hier am Rhing, wo wi geboren sin“. Zuerst kam allerdings Oberbürgermeister Reinhard Buchhorn zu Wort. Mit Reimen machte er seinen kleinen Ausrutscher wieder wett, der auf der Jubiläumssitzung der Roten Funken nur für wenig Lacher gesorgt hatte. Er kündigte an, sich auf einen Kampf um den Schlüssel an Weiberfastnacht einzulassen und warnte: „Ich strotze noch so vor Kraft.“ Und das rang so manchem Buntbemützten ein Lächeln ab.

Dann marschierte der künftige Prinz, Bernhard Bunse, zusammen mit den beiden Adjutanten und Pagen ein. Er erzählte, wie er aus dem Westfälischen ins Rheinland kam und dass er seitdem den rheinischen Karneval mit seinem Frohsinn liebe. Bunse gehört zu den Wiesdorfer Roten Funken und mit dieser Karnevalssession gehe für ihn zwar kein Kindheits-, aber ein 25-jähriger Traum in Erfüllung, nämlich einmal Prinz zu sein in Leverkusen am Rhein.

Der FLK-Chef Krause stellte noch die Sponsoren vor, lud zu belegten Brötchen ein und kündigte eine jecke Zeit an. Obwohl viele Menschen um ihre Arbeitsplätze bangen, müsse auch mal ausgelassen gefeiert werden, um die Sorgen zu vergessen.



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