Von Christina Michaelis, 16.11.09, 17:39h
Dabei sind die meisten Straßen der Kolonie Anwohnerstraßen, in denen das Parken nur mit einer Anwohnerparkberechtigung gestattet ist, die gegen jährliche Gebühr ausgestellt wird. „Die Besucher ignorieren dies jedoch“, ärgert sich Anwohnerin Tanja Kieckbusch. Je näher die jeweils anstehende Veranstaltung rückt, desto häufiger würden viele unter Zeitdruck ihre Autos auch im Halteverbot abstellen. „Die Dhünnstraße ist dann oftmals so zugeparkt, dass Busse Probleme haben, sie zu durchfahren“, so Kieckbusch. Auch Feuerwehrfahrzeuge hätten dadurch im Notfall Schwierigkeiten bei der Durchfahrt. Unverständlich scheint, dass der große Parkplatz neben dem Erholungshaus häufig leere Plätze aufweist, während die Besucherfahrzeuge „Stoßstange an Stoßstange gequetscht auf den Anwohnerparkplätzen stehen.“
Ärgerlich für die Anwohner gestaltet sich die Situation besonders, wenn sie in andere Parkzonen ausweichen müssen, für die ihre Anwohnerparkberechtigung nicht gilt, und dafür Knöllchen kassieren. Diejenigen Veranstaltungsbesucher hingegen, die rund um das Erholungshaus Anwohnerparkplätze und Halteverbote besetzen, kommen, so erscheint es zumindest manchem Anwohner im Bereich der Kolonie II., häufig ungestraft davon.
Dabei sind normalerweise an jedem Wochentag Politessen in den Straßen des City-Bereiches unterwegs, sagt Friedhelm Laufs, Leiter des Fachbereichs Straßenverkehr, im Gespräch mit dem „Leverkusener Anzeiger“. „Uns liegt der Veranstaltungsplan des Erholungshauses vor“ und nach dem richte man sich. Laufs gibt zu, man sei ab und an aus Krankheitsgründen schon mal „nicht so gut besetzt“, doch generell seien an Veranstaltungstagen „zum Anwohnerschutz sowie zur Vorbeugung von Verkehrsbehinderungen“ stets ausreichend Mitarbeiter unterwegs. Dass der ein oder andere Anwohner seinen festen Parkplatz an manchen Abenden durch Gäste besetzt vorfindet, sei sicherlich nicht zu verhindern.
Friedhelm Laufs weist jedoch daraufhin, dass Anwohner laut Rechtsprechung einen Parksuchbereich von einem Kilometer Umkreis in Kauf nehmen müssen. Und auch an Veranstaltungstagen gebe es rund um das Wiesdorfer Erholungshaus „weiter drin im Siedlungsbereich meist noch freie Plätze“.
Inkompetent ??
18.11.2009 | 11.58 Uhr | mac
Kann man über die Inkompetenz des "Fachbereichs Straßenverkehr" noch streiten?
Als unmittelbarer Anwohner des Erholungshauses erlebe ich die…
seid Jahren....
18.11.2009 | 06.13 Uhr | Sonja Schmitz
...ist diese Problem sowas von bekannt. auch ich habe 23 Jahre am Kaiserplatz gewohnt und bin mit meiner Famlie vor 6 Jahren dort weggezogen. Es ist…
Muss Perikles0815 recht geben
17.11.2009 | 19.40 Uhr | waahaa
Für uns ist es auch immer ein Drama Besuch zu empfangen. Ich finde jeder der für die Anwohnerkarte bezahlt sollte auch eine für seinen Besuch…
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