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Evangelischer Kirchenkreis

„Konsequent für Familien“

Von Thomas Esch, 17.11.09, 14:25h, aktualisiert 17.11.09, 18:23h

Am Wochenende tagte die Synode des Evangelischen Kirchenkreises und beschloss einstimmig die Gründung eines Familienbildungswerks. Die neue Einrichtung findet ihren Sitz in Langenfelds Mitte,

Superintendent Gert-René Loerk
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Superintendent Gert-René Loerken. ARCHIVBILD: BRITTA BERG
Superintendent Gert-René Loerk
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Superintendent Gert-René Loerken. ARCHIVBILD: BRITTA BERG
Leverkusen - „Wir wollen uns neu aufstellen, indem wir mit einem Familienbildungswerk auf den Markt gehen.“ Gert-René Loerken ist überzeugt davon, dass die neu zu gründende Einrichtung (wir berichteten in unserer gestrigen Ausgabe), getragen von der Evangelischen Gemeinde Langenfeld und dem Evangelischen Kirchenkreis Leverkusen ein Erfolg werden wird. Dem Superintendenten geht es dabei genau so, wie allen Delegierten der jüngsten Synode: „Das Konzept ist bestechend.“ Der Beschluss zur Gründung fiel, wenn auch nach ausgiebiger Diskussion, einstimmig.

Bislang ist der Kirchenkreis nur in der Erwachsenenbildung tätig. Deren Leiter Marcus Bernhardt wird das neue Familienbildungswerk, in dem rund 70 Prozent der Angebote der Erwachsenenbildung einfließen, leiten. Einen weiteren Mitarbeiter sucht der Kirchenkreis noch, „mit Erfahrungen in der pädagogischen Familienarbeit“, so Bernhardt. Die Angebote sollen zu 90 Prozent dezentral in den Gemeinden vor Ort stattfinden. Lediglich in Langenfeld werden es 70 Prozent sein. Der restliche Teil der Erwachsenenbildung verbleibt in Leverkusen. Seniorenarbeit, Ehrenamt und Bildung werden von Sabine Wolf-Wennersheide vom Diakonischen Werk betreut. Spätestens Anfang 2011 soll diese Gesamtkonstellation stehen.

„Die Arbeit mit und für Familien hat die Kreissynode schon 2005 als eine Kernaufgabe gewürdigt“, so Superintendent Loerken. „Nach dem Aufbau des lokalen Bündnisses für Familien ist dies nun der konsequent nächste Schritt.“

Die Unterbringung der Zentrale in Langenfelds Stadtmitte bot sich zum einen an, weil die dortige Johanneskirche leer steht. Allerdings, so Bernhardt, habe man auch nicht in Konkurrenz zu in Leverkusen existierenden Familieneinrichtungen treten wollen: „Wir wollen niemanden aus dem Markt drängen. Ich habe bereits mit der Katholischen Familienbildungsstätte und dem Familienseminar der Arbeiterwohlfahrt telefoniert, damit die unser Vorhaben nicht aus der Zeitung erfahren.“



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