Von Thomas Esch, 17.11.09, 14:25h, aktualisiert 17.11.09, 18:23h
Bislang ist der Kirchenkreis nur in der Erwachsenenbildung tätig. Deren Leiter Marcus Bernhardt wird das neue Familienbildungswerk, in dem rund 70 Prozent der Angebote der Erwachsenenbildung einfließen, leiten. Einen weiteren Mitarbeiter sucht der Kirchenkreis noch, „mit Erfahrungen in der pädagogischen Familienarbeit“, so Bernhardt. Die Angebote sollen zu 90 Prozent dezentral in den Gemeinden vor Ort stattfinden. Lediglich in Langenfeld werden es 70 Prozent sein. Der restliche Teil der Erwachsenenbildung verbleibt in Leverkusen. Seniorenarbeit, Ehrenamt und Bildung werden von Sabine Wolf-Wennersheide vom Diakonischen Werk betreut. Spätestens Anfang 2011 soll diese Gesamtkonstellation stehen.
„Die Arbeit mit und für Familien hat die Kreissynode schon 2005 als eine Kernaufgabe gewürdigt“, so Superintendent Loerken. „Nach dem Aufbau des lokalen Bündnisses für Familien ist dies nun der konsequent nächste Schritt.“
Die Unterbringung der Zentrale in Langenfelds Stadtmitte bot sich zum einen an, weil die dortige Johanneskirche leer steht. Allerdings, so Bernhardt, habe man auch nicht in Konkurrenz zu in Leverkusen existierenden Familieneinrichtungen treten wollen: „Wir wollen niemanden aus dem Markt drängen. Ich habe bereits mit der Katholischen Familienbildungsstätte und dem Familienseminar der Arbeiterwohlfahrt telefoniert, damit die unser Vorhaben nicht aus der Zeitung erfahren.“
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