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Heinrich-Lübke-Straße

Stadt will Sportplatz verkaufen

Erstellt 17.11.09, 18:34h

Der Schulsportplatz an der Heinrich-Lübke-Straße soll verkauft, an seiner Stelle sollen Wohnungen gebaut werden. Die beiden betroffenen Schulen sind dagegen, doch die Politik hat den Plan auf den Weg gebracht.

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Wohnen statt Ballspielen - in der Stadt soll es bald einen Sportplatz weniger geben. ARCHIVBILD: DPA
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Wohnen statt Ballspielen - in der Stadt soll es bald einen Sportplatz weniger geben. ARCHIVBILD: DPA
Steinbüchel - Bau- und Planungs- sowie Schulausschuss stimmten in ihren Sitzungen der Aufstellung eines Bebauungsplanes zu. Das Grundstück umfasst den Sportplatz einschließlich der Zufahrtsbereiche der Comenius-Förderhule und der Grundschule Heinrich-Lübke-Straße. Dort soll Wohnbebauung entstehen.

Die Schulkonferenzen der beiden Schulen bedauern den Verkauf der Sportanlage auf dem Schulgrundstück. Den Schülern werde damit die Möglichkeit zum Sportunterricht im Freien genommen, heißt es in den Stellungnahmen der Schulen. Laut Stadtverwaltung sei der sanierungsbedürftige Sportplatz überwiegend ungenutzt, die Kosten für den Unterhalt seien nicht vertretbar. Zudem sei das Grundstück für den Schulbetrieb entbehrlich, da sich nebenan ein öffentlicher Bolzplatz befindet.

Stimmt auch die Bezirksvertretung für den Stadtbezirk III der Verwaltungsvorlage zu, wird zunächst eine Grundsatzentscheidung über die Umnutzung von Teilen des Schulgeländes fällig. Erst danach werden ausführliche Pläne erarbeitet. (ana)



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