Von Steffi Breitbarth, 17.11.09, 18:11h
Mit der Impfung habe er sich zunächst Zeit gelassen. „Ich habe lange mit dem ersten Impftermin gewartet, weil ich befürchtet habe, dass schwere Nebenwirkungen auftreten könnten.“ Das habe sich nun zum Teil bewahrheitet, meint der Mediziner. Aus diesem Grund hat sich Witte am Montag gegen die Durchführung der Impfung entschieden und das, obwohl die ersten Patienten bereits für den darauf folgenden Mittwoch Impftermine hatten. Er möchte die Verantwortung für die Impfung im Moment nicht übernehmen. „Der Impfstoff, den es derzeit gibt, ist mit reinem Gewissen nicht zu empfehlen.“ Die Nutzen-Risiko-Abwägung sei nach dem bisherigen Verlauf bedenklich. „Ich könnte es mit meinem Gewissen nicht vereinbaren, wenn einer meiner Patienten an der Impfung versterben würde.“
Witte betont, dass er nicht generell gegen die Impfung sei. Hochrisikopatienten, also zum Beispiel diejenigen, die unter einer chronischen Erkrankung leiden, sollten sich doch überlegen, ob sie sich nicht impfen lassen. Man müsse in jedem Fall eine individuelle Entscheidung treffen.
Irmgard Schenk-Zittlau, Sprecherin der Stadtverwaltung, erklärt, Oliver Witte sei bislang der einzige, der seine Meinung in Bezug auf die Impfung geändert habe. „Das ist ein absoluter Einzelfall.“ Mit der Kooperation mit den niedergelassenen Ärzten sei man sehr zufrieden. „Wir kommen wirklich gut zurecht.“
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Mutig
18.11.2009 | 11.48 Uhr | jaabi
Endlich ein Arzt der sich über die Auswirkungen der Impfung informiert und zu seinem Nein steht!
Das finde ich sehr mutig, denn er wird bestimmt…
Da fällt mir was ein ...
18.11.2009 | 09.43 Uhr | JamesBond
Es gab früher mal einen Arzt in Küppersteg, der hatte den Spitznamen Doc Holliday. Wenn in Bürrig am Kirmesmontag Hahneköppen war, war das…
Dr????
17.11.2009 | 22.57 Uhr | Hardy3011
Wie weit kann man einem Arzt vertrauen der Leute fast 3 Wochen krank schreibt ohne Sie weiter zu untersuchen.Keine Blutuntersuchung,kein Abhören usw.…
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