Von Ana Ostric, 17.11.09, 18:26h
38 Städte und Kreise in Nordrhein-Westfalen beteiligen sich bereits an dem Projekt Bildungsnetzwerk. Zielsetzung in Leverkusen ist es, alle Bildungsbereiche - von der frühkindlichen Erziehung bis zur Seniorenbildung - gleichwertig zu betrachten, zu verknüpfen und zu entwickeln.
Das Bildungsbüro soll organisatorisch der Volkshochschule (VHS) zugeordnet werden. Besetzt werden soll das Büro mit Pädagogen und einer Sachbearbeiterin. Die VHS kann eine halbe Stelle zur Verfügung stellen, eine Vollzeitkraft bezahlt das Land NRW. Die Stadt müsste zusätzlich eine halbe Sacharbeiter-Stelle schaffen und die Ausstattung des Büros sicherstellen.
Der Schulausschuss hat der Einrichtung des kommunalen Bildungsbüros bereits zugestimmt. Die Entscheidung obliegt dem Rat, der am 14. Dezember tagt. Bis Ende des Jahres muss dem Land die Entscheidung vorliegen, dann kann eine Kooperationsvertrag zwischen Schulministerium und Stadt unterschrieben werden.
„Wir fangen personell am untersten Level dessen an, was vom Land gefordert ist“, erklärte VHS-Leiterin Anette Lorey im Schulausschuss. Bereits seit einem Jahr hätten in der Verwaltung die Planungen begonnen. „Weil wir im Nothaushalt sind, mussten wir die kostengünstigste Variante suchen“, so Lorey.
Das Bildungsbüro soll die Kooperation zwischen Einrichtungen vorschulischer, schulischer und außerschulischer Bildung verbessern und das lokale Angebot für Kinder, Jugendliche und Erwachsene transparenter machen. „Wir wollen ein Leitbild entwickeln über Bildung in der Stadt“, erklärte die VHS-Leiterin. Zum Projekt gehöre unter anderem die Einberufung einer Bildungskonferenz.
Busines as usuall
19.11.2009 | 14.14 Uhr | helmuthaller
wer gedacht hat, dass die veränderten politischen Mehrheits- und Machtverhältnisse in Leverkusen ein "Mehr" an subsidiär gestalteter politischer…
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