Die Sparkasse. (Symbolbild: dpa)
Die Sparkasse. (Symbolbild: dpa)
Leverkusen -
Nach einem mutmaßlichen Datendiebstahl in Spanien hat die Sparkasse Leverkusen vier Prozent ihrer Master-Cards zurückgerufen. „Wir haben alle betroffenen Kunden angeschrieben“, teilt Sparkassen-Sprecher Ingo Schneider mit: „Wer bis heute keinen Brief erhalten hat, kann davon ausgehen, nicht von dem Betrugsfall betroffen zu sein.“ Um Missbrauch wirksam einzuschränken, würden derzeit alle im Frage kommenden Kartenkonten besonders intensiv überprüft. Die Karten der betroffenen Kunden würden in den nächsten Tagen ausgetauscht. Spätestens nächste Woche erhielten sie eine neue Card mit neuer Nummer und gegebenenfalls neuer Geheimzahl.
„Dass ist eine rein präventive Maßnahme. Wir wollen damit Missbrauch der Daten ausschließen“, sagt Schneider. Bislang seien der Sparkasse Leverkusen keine betrügerischen Kontobewegungen bekannt geworden. Dennoch empfiehlt sie allen Kartennutzern, regelmäßig die Kontoauszüge zu kontrollieren. (kl)