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Amtsgericht

Behörde erwägt Abriss des Altbaus

Erstellt 19.11.09, 09:16h, aktualisiert 20.11.09, 18:25h

Weil die Renovierung des Altbaus zu teuer ist und er zudem erhebliche Heizkosten verursacht, prüft der Bau- und Liegenschaftbetrieb derzeit den Abriss des Gebäudes. Ein Neubau müsste folgen.

Altbau des Amtsgericht
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Dem Altbau des Leverkusener Amtsgerichts droht wegen zu hoher Sanierungskosten womöglich der Abriss. BILD: RALF KRIEGER
Altbau des Amtsgericht
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Dem Altbau des Leverkusener Amtsgerichts droht wegen zu hoher Sanierungskosten womöglich der Abriss. BILD: RALF KRIEGER
Opladen - Der Bau- und Liegenschaftsbetrieb des Landes Nordrhein-Westfalen prüft derzeit den Abriss des Altbaus am Leverkusener Amtsgericht. Sollte es dazu kommen, müsste an seiner Stelle ein Neubau errichtet werden.

Anlass für die Überlegungen sind die hohen Kosten, die mit einer Renovierung des über 120 Jahre alten Gebäudes verbunden wären. Nötig wäre insbesondere die Sanierung der Fassade, nachdem das Innere in den vergangenen Jahren bereits in Stand gesetzt worden ist. Zu diesen wohl noch überschaubaren Investitionen kommen allerdings erhebliche Heizkosten, die der Altbau Jahr für Jahr im Winter verschlingt.

Der Landesbetrieb berechnet deshalb zur Zeit, welche Lösung auf lange Sicht preiswerter ist. Im laufenden Verfahren werden außerdem die Präsidenten des Landgerichts und des Oberlandesgerichts Köln um Stellungnahmen gebeten. Der Altbau wurde 1882 an der Gerichtsstraße errichtet und in den Jahren 1911 bis 1914 erweitert. Der Neubau Am Abtshof, in dem sich seitdem auch der Haupteingang des Gerichts befindet, wurde im März 1969 eingeweiht.

Das Amtsgericht ist für die Städte Leverkusen, Leichlingen und Burscheid zuständig. In seinem 144 Quadratkilometer großen Bezirk leben rund 208 000 Menschen. (hz)



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