Heinz-Gerd Bast. BILD:RALF KRIEGER
Heinz-Gerd Bast. BILD:RALF KRIEGER
Opladen -
Sollte der Bau- und Liegenschaftsbetrieb des Landes Nordrhein-Westfalen den Altbau des Leverkusener Amtsgerichts tatsächlich abreißen (wir berichteten), sieht Heinz-Gerd Bast (SPD) „ein wichtiges Stück Opladener Geschichte verloren gehen“. Ihm könne niemand erklären, warum in Opladen nicht gehen sollte, was an anderer Stelle funktioniert habe, erklärt der ehemalige Bezirksvorsteher mit Verweis auf das OLG Köln. Dessen Sandsteinfassade sei in den vergangenen Jahren vollständig erneuert worden, und das müsse auch am alten Opladener Friedensgericht möglich sein. Bast kann nicht nachvollziehen, warum eine energetische Sanierung des 1880 errichteten und mehrfach modernisierten Gebäudes teurer sein solle als ein Neubau. Statt auf die hohen Kosten zu verweisen, solle sich der Landesbetrieb um Fördermittel für den Klimaschutz bemühen. Sollte das Land an den Abrissplänen festhalten, kündigt die SPD-Fraktion im Rat der Stadt Leverkusen energischen Widerstand an. (hz)