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Kanalanschluss prüfen

Ein Sammelauftrag senkt die Kosten

Von Hartmut Zitzen, 19.11.09, 18:10h

Alle Leverkusener Hauseigentümer müssen ihre Kanalanschlüsse prüfen lassen. Laut Gesetzgebung haben sie bis Ende 2015 dafür Zeit. Die EVL empfiehlt Sammelaufträge zu vergeben, um die Kosten zu senken.

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Auf plakative Weise warnen die Technischen Betriebe vor „Kanalhaien“, die auf das Geld von Hauseigentümern aus sind.
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Auf plakative Weise warnen die Technischen Betriebe vor „Kanalhaien“, die auf das Geld von Hauseigentümern aus sind.
Leverkusen - Bis spätestens 31. Dezember 2015 müssen alle Hauseigentümer in Leverkusen nachweisen können, dass ihre Kanalanschlüsse dicht sind und das Grundwasser nicht durch Lecks verschmutzen. So will es der Gesetzgeber. Auf manche Eigentümer kommen Prüfung und gegebenenfalls Sanierung allerdings auch schon sehr viel früher zu. So wollen es die Technischen Betriebe Leverkusen (TBL) - aus gutem Grund: Überall dort, wo der städtische Abwasserkanal vor Ende 2015 ohnehin repariert oder erneuert wird, werden die Hausbesitzer zu einer vorgezogenen Prüfung verpflichtet, um sicherzustellen, dass die jeweilige Straße nicht mehrmals aufgerissen werden muss.

Der TBL-Verwaltungsrat beschloss in seiner jüngsten Sitzung zwei Satzungen für den Bereich Leichlinger Straße, Sanddornstraße, Beerenstraße und Friedensberger Straße in Opladen einerseits und die Damaschkestraße in Küppersteg andererseits. Dort stehen im nächsten Jahr Kanalbauarbeiten an. Die Frist für den Dichtheitsnachweis der Hausanschlüsse endet am 1. Juni 2010. Die Technischen Betriebe empfehlen den Betroffenen, einen Sammelauftrag für die Prüfung zu vergeben, weil das die Kosten deutlich senke.

Derselbe Rat geht aber auch an alle anderen Hauseigentümer in Leverkusen. Je mehr sich in einer Straße zusammenschließen, umso billiger werde es für den Einzelnen, gibt TBL-Chef Reinhard Gerlich zu bedenken. Die Technischen Betriebe halten außerdem Adressen von geeigneten Unternehmen bereit, die nicht nur fachlich geeignet, sondern auch als seriös bekannt sind. Denn inzwischen tauchen immer mehr „Kanalhaie“ auf, die sich an der Gesetzeslage bereichern wollen.

Deren Vertreter versuchen demnach in Drückermanier, verunsicherte Eigentümer an der Haustür zu überrumpeln und ihnen mit scheinbaren Dumpingangeboten Verträge aufzuschwatzen. In so gut wie allen Fällen stelle sich bei der Prüfung dann prompt heraus, dass der Anschluss undicht sei und saniert werden müsse. Die - häufig überflüssige - Reparatur koste dann ein Vielfaches des üblichen Marktpreises.

Detaillierte Informationen gibt es im Internet,

telefonisch ( 0214 / 406-6661)

oder per Email (birgitta.woschei@tbl-leverkusen.de).

Darüber hinaus findet am Mittwoch, 27. Januar, 17 Uhr, eine Informationsveranstaltung für Hauseigentümer in der TBL-Niederlassung, Borsigstraße 15 in der Fixheide, statt. Anmeldungen werden unter 0214 / 406-6661 entgegengenommen.



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