Von Ana Ostric, 19.11.09, 17:51h, aktualisiert 19.11.09, 17:52h
Im Rahmen einer landesweiten Kampagne haben sich jene fünf Leverkusener Einrichtungen zusammengeschlossen, die mit öffentlichen Geldern gefördert werden. Volkshochschule (VHS), Evangelisches Erwachsenenbildungswerk, Awo-Familienseminar, Katholisches Bildungswerk und Katholische Familienbildungsstätte können sich über mangelndes Interesse an ihren Kursen und Veranstaltungen nicht beschweren. „Aber wir wollen, dass noch mehr Menschen den Weg zu uns finden“, erklärte VHS-Leiterin Annette Lorey beim Pressegespräch. Durch gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit sollen vor allem neue Teilnehmer gewonnen werden - vom Kleinkind bis zum Senior.
„Für jeden Menschen in Leverkusen gibt es ein passgenaues Angebot“, betonte Lorey. Damit es nicht zu viele Überschneidungen gibt, arbeiten die öffentlich geförderten Anbieter in einem Arbeitskreis zusammen und schärfen so ihre Profile. Einen weiteren Vorteil gegenüber privaten Weiterbildungseinrichtungen nannte Heiko Keller (Awo): „Wir können Kurse für zwei, drei Euro pro Stunde anbieten. Das gibt es im privaten Bereich nicht.“ Möglich sei das, weil es bei Awo, VHS und kirchlichen Anbietern nicht um finanziellen Gewinn gehe.
Zahlen darüber, wie viele Leverkusener sich weiterbilden, gibt es indes nicht. Aufgrund verschiedener Zählweisen sei dies schwer zu erfassen, so Lorey. Wichtig sei aber, dass die Angebote allen Interessenten offen stehen.
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