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Sportausschuss

Freibad für 2010 gesichert

Von Rainer Schmidt, 20.11.09, 16:38h

Der Betriebsausschuss des Sportparks hat den Wirtschaftsplan 2010 verabschiedet. Auch der Erhöhung der Bädereintrittspreise stimmte der Ausschuss zu.Dem Freibad Auermühle soll ein privater Betreiber helfen.

Baustelle Kombibad Wiembachtal
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Der Bau des Kombibads im Wiembachtal kommt gut voran. Die Arbeiten liegen fast im Zeitplan, so dass im kommenden Jahr eröffnet werden kann. BILD: RALF KRIEGER
Baustelle Kombibad Wiembachtal
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Der Bau des Kombibads im Wiembachtal kommt gut voran. Die Arbeiten liegen fast im Zeitplan, so dass im kommenden Jahr eröffnet werden kann. BILD: RALF KRIEGER
Leverkusen - Mit großer Mehrheit verabschiedete der Betriebsausschuss am Donnerstag den Wirtschaftsplan 2010 für den Sportpark Leverkusen (SPL). Betriebsleiter Georg Boßhammer erklärte zu Beginn der Beratung, der Sportpark orientiere sich an der Grundversorgung der Bevölkerung, habe in den vergangenen Jahren schon erheblich eingespart und werde auch künftig sparen müssen.

Damit kam die Rede fast zwangsläufig auf das Freibad Auermühle, für das der SPL einen privaten Betreiber sucht. Sollte das nicht gelingen, so betonte Sportdezernent Marc Adomat vor dem Ausschuss, werde man nach Fertigstellung des Kombibades im Wiembachtal um eine Schließung nicht herumkommen. Das jährliche Defizit belaufe sich auf rund 400 000 Euro. Bevor es zur Schließung komme, würden aber sowohl Sportausschuss als auch Stadtrat nochmals mit der Sache befasst, versicherte der Dezernent.

Für 2010, ergänzte SPL-Chef Boßhammer, sei der Betrieb der Auermühle aber auf jeden Fall noch gesichert. Zwar werde das Bad im Wiembachtal im kommenden Jahr fertig, aber nicht so rechtzeitig, dass es bereits für die gesamte Freibadsaison zur Verfügung stehen könne.

Für die Frauen-WM

Kritische Nachfragen aus dem Ausschuss gab es zu der im Wirtschaftsplan festgeschriebenen Absicht, rund 300 000 Euro in die Sanierung des Eingangsbereichs der Smidt-Arena zu investieren. Die Auskunft der Betriebsleitung aber überzeugte die Ausschussmehrheit. Neben der energetischen Erneuerung gelte es, die Büros im Eingangsbereich der Halle zu sanieren und zu erweitern. Die Räume sollen vom Organisationskomitee für die Frauen-Fußball-WM 2011 und anschließend vom Sportpark selbst genutzt werden, der seinen Sitz dann von der Robert-Blum-Straße in die Halle verlegen werde. Mieteinsparung pro Jahr: etwa 50 000 Euro.

Der von der Verwaltung vorgeschlagenen Erhöhung der Schwimmbadeintrittspreise für private Nutzer stimmte der Ausschuss zu, mit der Entgeltordnung für Schwimmvereine will man sich nochmals ausführlich beschäftigen. Dem SPL, dem nach „zehn bis 15 Jahren“ Preisstabilität nun eine Erhöhung unvermeidlich erscheint, schwebt vor, preislich zwischen den Vereinen zu unterscheiden. Die, die Kurse anbieten und Gebühren dafür nehmen, sollen etwas mehr zahlen als solche, die ausschließlich ihren Mitgliedern kostenlose Leistungen anbieten. Bis etwa Mitte nächsten Jahres will die Betriebsleitung eine entscheidungsreife Vorlage erarbeiten.



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