Von Thomas Esch, 23.11.09, 15:43h, aktualisiert 24.11.09, 09:22h
Der Chef der Technischen Betriebe, Reinhard Gerlich kennt das Problem. „Ich bin schon 1990, als ich nach Leverkusen kam, dort her gefahren und habe mich gewundert, wie die Straße aussieht“, sagte er erst unlängst im Bau- und Planungsausschuss. Was er und was seine Mitarbeiter wissen ist, dass sich viele Anlieger nicht ausgebauter Straßen gegen eine Herrichtung wehren. Der Grund ist klar: Für einen so genannten erstmaligen Ausbau werden 90 Prozent der Kosten auf sie umgelegt. Das kann ein dicker Batzen sein.
Die Liste der nicht ausgebauten Straßen umfasst 32 Posten (siehe Zusatzinformation). Keiner dieser Posten taucht in der Liste der für 2010 vorgesehenen Maßnahmen auf. Aber auch für die Sanierung bereits erstmalig ausgebauter Straßen müssen Anlieger berappen - je nach Straßengattung, Neben- oder Hauptstraßen, zehn bis zu 50 Prozent Anteil an den Kosten. Gerade in Nebenstraßen haben die Tiefbauer festgestellt, dass lediglich eine vier Zentimeter starke Asphaltschicht vorhanden ist. Damit sei der „ordnungsgemäße Aufbau“, so die TBL, nicht vorhanden. Der sieht beispielsweise 15 Zentimeter Schotterschicht, zehn Zentimeter bituminöser Tragschicht und vier Zentimeter Asphaltbeton vor. Damit sei sichergestellt, dass später lediglich die Verschleißschicht erneuert werden müsse. Das ist beitragsfrei für die Anlieger.
Die Verwaltung weiß um das Problem und tut nichts,
24.11.2009 | 18.15 Uhr | Marianne-B
ebenso ist es mit der Kanalisation. Dem Bürger wird auferlegt bis 2015 seine Anschluss auf Dichtigkeit zu prüfen. Seltsamerweise hat es weder SPD…
Als wenn man es nicht geahnt hätte ..
24.11.2009 | 09.54 Uhr | Irgendwer
Klingt wie ein vorweihnachtlicher Scherz.
Frei nach Gutsherrenart, den Zehnten pressen.
Liebe Leute ... ist das eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme…
Beitragsfrei????
23.11.2009 | 18.44 Uhr | Hardy3011
In Leverkusen der Stadt mit Mafia ähnlichen Strukturen ist nichts beitragsfrei,da man alles solange liegen läßt und nichts repariert, siehe…
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