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Musikalisches Doppel

Zwei Chöre - eine Einheit

Von Sebastian Kehrbaum, 23.11.09, 18:21h

Der Chor der Pfarrei St. Johannes der Täufer und der Chor der katholischen Kirche St. Andreas luden zum Doppelkonzert. Die Sänger aus Alkenrath und Schlebusch verschmolzen -stimmlich und optisch - zu einer Einheit.

Doppelkonzert
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Die Chöre aus Alkenrath und Schlebusch begeisterten gemeinsam mit den Gast-Musikern. (Bild: Ralf Krieger)
Doppelkonzert
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Die Chöre aus Alkenrath und Schlebusch begeisterten gemeinsam mit den Gast-Musikern. (Bild: Ralf Krieger)
Alkenrath - Gut gefüllt war die Kirche St. Johannes der Täufer in Alkenrath - was nicht dem Zufall geschuldet war: Zum Konzert hatten nämlich gleich zwei Chöre geladen: der Chor der Pfarrei St. Johannes der Täufer und der Chor der katholischen Kirche St. Andreas aus Schlebusch. Beide Gruppen entsprachen damit einer alle zwei Jahre wiederkehrenden Tradition. Einen Tag zuvor hatten sie bereits in der Schlebuscher Kirche gesungen.

Überzeugende Solisten

Unterstützt wurden die Sänger der Chöre von den Solisten Barbara Wirtz-Böhm (Oboe), Alexei Taranenko (Trompete) und Hans-André Stamm (Orgel). Der Auftakt - das Konzert in d-moll von Alessandro Marcello - war zwar noch rein instrumental- Doch es war gleichwohl ein schöner Beginn für dieses Konzert, in das die Chöre schließlich mit Joseph Haydns „Kleiner Orgelsolomesse“ einstiegen - und zwar überzeugend. Ebenso überzeugten auch die Sopranistin Claudia Lawong sowie die Mezzosopranistin Brigitte Sanders, die dem Chorgesang eine besondere Note hinzufügten. Übrigens: Trotz des „Doppels“ war von der Anwesenheit zweier Chöre - abgesehen von der Anzahl der Sänger - nichts zu hören. Unter der Leitung von Martin Sanders bildeten die Alkenrather und Schlebuscher eine Einheit. Und das nicht nur akustisch: Auch optisch traten sie aufeinander abgestimmt auf und begeisterten das Publikum. Das wiederum zeigte sich besonders angetan von Trompeter Taranenko, der bei Nerudas Konzert in Es-Dur mit Soli glänzte und lang anhaltenden Applaus bekam. Der wurde dann noch ein wenig länger und lauter, als am Ende die letzten Klänge des „Gloria“ von Antonio Vivaldi verhallt waren und einen tollen Konzertabend beschlossen.



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