Schriftgröße

Chempark spendet

„Wir wollen es uns leisten“

Von Ana Ostric, 23.11.09, 18:15h

Der Chempark Leverkusen unterstützt sechs soziale Projekte mit jeweils 950 Euro. Auch in wirtschaftlich schweren Zeiten gelte das Motto "Wir helfen den Helfern", sagt Chempark-Chef Ernst Grigat.

Chempark Spende
Bild vergrößern
Freuen sich über die Spenden (von links): Thomas Nussbaum (Fontaneschule), Axel Vogel ("Help"), Monika Berger-Lohr ("Lupe"), Gerd Kortschlag (Tierschutzverein), Marianne Ackermann (Naturgut) und Simone Kräuter ("Die Knirpse") mit Chempark-Leiter Ernst Grigat. (Bild: Halberstadt)
Chempark Spende
Bild verkleinern
Freuen sich über die Spenden (von links): Thomas Nussbaum (Fontaneschule), Axel Vogel ("Help"), Monika Berger-Lohr ("Lupe"), Gerd Kortschlag (Tierschutzverein), Marianne Ackermann (Naturgut) und Simone Kräuter ("Die Knirpse") mit Chempark-Leiter Ernst Grigat. (Bild: Halberstadt)
Leverkusen - Rosig sind die Zeiten im Chempark nicht. Die Wirtschaftslage ist schwierig und das wirkt sich auch auf die alljährliche Spendenaktion aus. Ob und wie viel Geld der Chempark spendet, war lange unklar. Kurzfristig seien die Gelder freigegeben worden, verriet eine Sprecherin. 10 000 Euro fließen nun an soziale Projekte, davon knapp die Hälfte an Leverkusener Einrichtungen.

Für Chempark-Leiter Ernst Grigat ist die Unterstützung von Ehrenamtlern auch in schwierigen Zeiten wichtig. „Wir wollen es uns leisten“, sagte Grigat bei der Spendenübergabe. Unter dem Motto „Wir helfen Helfern“ hat der Chempark sechs Projekte ausgesucht, die jeweils 950 Euro erhalten, „die in vorbildlicher Weise soziales Engagement und gesellschaftliche Verantwortung vorleben“, so Grigat.

Für das Freiwilligenzentrum „Lupe“ nahm Monika Berger-Lohr die Spende entgegen. Die ehrenamtlichen Mitarbeiter der „Lupe“ vermitteln ihrerseits Ehrenamtler und sind dabei auf Werbung mit Broschüren angewiesen. „Das ist teuer, dafür brauchen wir Geld“, sagte Berger-Lohr. Rund 700 Mitglieder zählt der Tierschutzverein Leverkusen, ehrenamtlicher Vorsitzender ist Gerd Kortschlag. „In letzter Zeit haben wir sehr viele schwerstverletzte Tiere, und die Tierarztkosten sind gestiegen“, berichtete er. Die vom Chempark gespendeten 950 Euro wollen die Tierschützer für die medizinische Versorgung der Tiere verwenden.

Auf dem Naturgut Ophoven wird das Geld in Becherlampen, Bestimmungsbücher und andere Materialien investiert, die für die erlebnispädagogischen Angebote benötigt werden. „Bei uns sind jedes Jahr viele Tausend Kinder zu Gast, da geht auch mal was kaputt“, sagte Marianne Ackermann, Vorsitzende des Naturgut-Fördervereins. Für eine mobile Bühne will der Förderverein der Theodor-Fontane-Grundschule in Wiesdorf seine Spende verwenden. Die Vorschulkinder im Kindergarten der Elterninitiative „Die Knirpse“ können sich derweil auf Besuch aus der Katholischen Familienbildungsstätte freuen. Mit der Chempark-Spende werde der Kursus „Mut tut gut“ zur Stärkung des Selbstbewusstseins finanziert, sagte Kindergartenleiterin Simone Kräuter. 950 Euro erhält außerdem die Beratungsstelle für Krebsbetroffene „Help“, die ihre Betreuungsarbeit intensivieren möchte. Aus dem 10 000-Euro-Spendentopf werden außer in Leverkusen auch soziale Projekte in den Chempark-Standorten Dormagen und Krefed-Uerdingen unterstützt.



Den Kölner Stadt-Anzeiger im Abonnement erhalten JETZT BESTELLEN!
4 Wochen Kölner Stadt-Anzeiger zum Vorzugspreis. Sie sparen mehr als 35%.

Orte des Geschehens

große Karte

WAS.WANN.WO.


Anzeige


Bildergalerien


Unsere Serien


Hintergrund


Hintergrund


Stadtmenschen Community


Extra


Top-Links (Anzeige)


Dienste