Vor dem Verwaltungebäude am Opladener Goetheplatz wurde eine Flagge gehisst. (Bild: Britta Berg)
Vor dem Verwaltungebäude am Opladener Goetheplatz wurde eine Flagge gehisst. (Bild: Britta Berg)
Leverkusen -
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Runden Tisches „Gemeinsam gegen häusliche Gewalt gegen Frauen“ und das städtische Frauenbüro haben auch in diesem Jahr wieder die Fahnen mit dem Appell „Frei leben - ohne Gewalt“ gehisst. Seit inzwischen neun Jahren rufen sie an diesem internationalen „Anti-Gewalttag“ zur Solidarität auf und setzen damit ein Zeichen. In 2008 hat die Polizei in Leverkusen 400 Fälle häuslicher Gewalt erfasst. Im Frauenhaus haben in gleichen Jahr 71 Frauen mit 64 Kindern Zuflucht gesucht. 134 mussten wegen Belegung weiter vermittelt werden. In diesem Jahr sind weitere Unterstützer dazugekommen, die öffentlich Flagge zeigen: Erstmals hängen 15 weitere Institutionen - von der Awo-Beratungsstelle für Schwangerschaftskonflikte und Familienplanung bis zu Verdi, Bezirk Rhein-Wupper - an und vor ihren Gebäuden diese Fahnen auf. Auch vor dem städtischen Verwaltungsgebäude am Goetheplatz in Opladen wurde Flagge gezeigt. (ksta)