Erstellt 26.11.09, 18:07h, aktualisiert 26.11.09, 18:08h
Derzeit wird noch untersucht, was in dem zweigeschossigen, zuletzt ungenutzten Gebäude an der Karlstraße renoviert werden muss, um einen Theaterbetrieb zu sichern. „Wir benötigen unter anderem neue Brandschutztüren und Toiletten“, sagt Schmidt und betont, dass er noch nichts über die Kosten sagen könne - die Gespräche mit möglichen Umbauhelfern, Sponsoren, der Bauaufsicht und der Gebäudewirtschaft liefen noch. „Klar ist nur, dass der Umbau nicht so umfangreich wie geplant ausfällt.“ So werde etwa keine Decke im zukünftigen Spielsaal herausgebrochen, um diesen zu vergrößern. „Wir werden den Raum erst einmal auf 50 Besucher anlegen.“ In den alten Saal in der Theodor-Heuss-Realschule passten 75 Zuschauer. Dort musste das Ensemble Mitte 2009 ausziehen, um der Schulmensa Platz zu machen. Obwohl es bis zum Umzug keine Aufführungen geben wird (ausgenommen ist der Jugendtheaterkursus, der in der Musikschule spielt), laufen der Ensemble- und der Einzelunterricht sowie die Schauspielkurse an „provisorischen“ Orten (Werner-Heisenberg-Gymnasium, Jugendhaus Kolberger Straße) weiter. Zudem gibt es am 5. Dezember ein Vorsprechen (siehe Textende), denn bei einer Umfrage unter ehemaligen und aktuellen Mitgliedern und Freunden des Theaters sei der Zuspruch so groß gewesen, dass man diese Angebote unmöglich aussetzen wollte, sagt Petra Clemens, die ebenfalls in der künstlerischen Leitung des vor zwölf Jahren gegründeten Hauses aktiv ist. (frw)
Ein Vorsprechen für alle Interessierten ab 16 Jahren findet am Samstag, 5. Dezember, zwischen 10 und 15 Uhr im Pädagogischen Zentrum des Lise-Meitner-Gymnasiums statt. Um eine Anmeldung per E-Mail wird gebeten.
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