Der Lufthammer von 1914 hängt am Haken. BILD: RALF KRIEGER
Der Lufthammer von 1914 hängt am Haken. BILD: RALF KRIEGER
Manfort -
Im Zusammenhang mit den möglichen Veränderungen auf dem Eumuco-Gelände wurde ein kleines Industriedenkmal gesichert. Der Verein des Industriemuseums Sensenhammer holte am Dienstag einen bei der Eumuco Vorgängerfirma gefertigten Schmiedehammer ab. Nun war es eine der Nachfolgefirmen an der Josefstraße, die dem Verein den alten Lufthammer schenkte. Er stand rechts an der Werkseinfahrt. Allen voran gruben die Vereinsmitglieder Renate Steudel und der unverwüstliche Schmied Siegfried Seiler das Fundament des etwa mannshohen Hammers frei, so dass ein Kran die 2,8-Tonnen-Last aus dem Manforter Boden heben konnte. Aufgestellt wurde die Maschine gleich anschließend am Stauteich im Freudenthal in Schlebusch.
Der Stahlstandort Manfort ist alt. Eumucos Vorgängerfirma Eulenberg Mönting &Co. residierte dort seit 1911. Der Hammer trägt das Signet dieser Firma. Am 1. Juli 1926 wurde die Eumuco gegründet. Zu der Zeit produzierte Wuppermann schon fast 50 Jahre auf der anderen Seite der Bahnstrecke seine Stahlwaren. (rar)