Von Ana Ostric, 08.02.10, 18:32h
Die Preise - Sekt und Kölsch-Fässchen - schienen für die Kostümierten ohnehin zweitrangig zu sein. Gudrun Andela und ihre Familie haben schlicht Spaß am Verkleiden: „Auch wenn wir denken, uns fällt nichts Neues mehr ein - es fällt uns was ein.“ Die acht Personen starke Truppe hatte sich für den Rebellenball von einer Fernsehsendung inspirieren lassen. „Ich bin ein Star, lasst mich hier rein“, forderte die Familie und nahm an einem als „Schunkel-Camp“ deklarierten Tisch Platz. Gudrun Andela schlüpfte - ausgestopft - in die Rolle des dickbäuchigen Moderators Dirk Bach, während Tochter Nadine Janz eine Palme darstellte.
Lagerfeld und Lego
Außerdem im Camp: Promis von Karl Lagerfeld bis Nina Hagen. Besonders auffällig waren auch die als Lego-Figuren und Kölsch-Gläser Verkleideten sowie die zahlreichen Damen aus 1001 Nacht. Während zwei Mitglieder der „Löstigen Rebellen“ die schönsten Kostümierten für die Preisverleihung fotografierten, führte auf der Bühne Antje Fritscher das Regiment. Die Vorsitzende des 1994 gegründeten Karnevalsclubs begrüßte zum Auftakt die „New Mountain Church Dancers“. Die neun jungen Damen aus Bergische Neukirchen heizten mit Choreografien zu „Diamonds are a girls best Friends“ und „Let's get loud“ die Stimmung im Saal an. Den meisten Applaus heimste im Lauf des Abends die kölsche Band „Paraplüs“ ein, aber auch die „Kölschen Grazien vum Aldermaat“ dürften mit ihren urkomischen Tänzen in Erinnerung bleiben.
Um Mitternacht dann gab es den Lohn für die kreativsten Jecken. Als schönste Gruppe wurde das „Schunkel-Camp“ ausgezeichnet. Außerdem überzeugten die als „Froschkönigs Prinzessin“ verkleidete Nicole Voss und „Elvis“ Henri Wadenpohl die Jury der „Löstigen Rebllen“.
| JETZT BESTELLEN! 4 Wochen Kölner Stadt-Anzeiger zum Vorzugspreis. Sie sparen mehr als 35%. |
|
Anzeige