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Kostüm-Prämierung

Das „Schunkel-Camp“

Von Ana Ostric, 08.02.10, 18:32h

Die „Löstigen Rebellen“ haben die am schönsten kostümierten Ballgäste prämiert. Der Einfallsreichtum war groß, die Auswahl nicht leicht: Das Dschungel-Camp wurde zum Schunkel-Camp mit vielen Prominenten.

Kostümprämierung
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Schunkel-Camp: Kostüme wie "Fidel Castro" und "Karl Lagerfeld"überzeugten die Jury. (Bild: Ralf Krieger)
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Schunkel-Camp: Kostüme wie "Fidel Castro" und "Karl Lagerfeld"überzeugten die Jury. (Bild: Ralf Krieger)
Leverkusen - Ehrgeizig sind die Jecken beim Rebellenball. Schließlich gibt es bei der Sitzung des Leverkusener Karnevalsclubs „Löstige Rebellen“ etwas zu gewinnen. Am Wochenende, als sich rund 170 Rebellenfreunde in der Burscheider Schützenhalle versammelten, trauten die Veranstalter ihren Augen kaum. „So viele tolle Kostüme habe ich noch nicht gesehen. Der Einfallsreichtum unserer Gäste wird immer größer“, freute sich „Rebellen“-Mitglied Rita Kolm, „und das, obwohl es doch nur Kleinigkeiten zu gewinnen gibt“.

Die Preise - Sekt und Kölsch-Fässchen - schienen für die Kostümierten ohnehin zweitrangig zu sein. Gudrun Andela und ihre Familie haben schlicht Spaß am Verkleiden: „Auch wenn wir denken, uns fällt nichts Neues mehr ein - es fällt uns was ein.“ Die acht Personen starke Truppe hatte sich für den Rebellenball von einer Fernsehsendung inspirieren lassen. „Ich bin ein Star, lasst mich hier rein“, forderte die Familie und nahm an einem als „Schunkel-Camp“ deklarierten Tisch Platz. Gudrun Andela schlüpfte - ausgestopft - in die Rolle des dickbäuchigen Moderators Dirk Bach, während Tochter Nadine Janz eine Palme darstellte.

Lagerfeld und Lego

Außerdem im Camp: Promis von Karl Lagerfeld bis Nina Hagen. Besonders auffällig waren auch die als Lego-Figuren und Kölsch-Gläser Verkleideten sowie die zahlreichen Damen aus 1001 Nacht. Während zwei Mitglieder der „Löstigen Rebellen“ die schönsten Kostümierten für die Preisverleihung fotografierten, führte auf der Bühne Antje Fritscher das Regiment. Die Vorsitzende des 1994 gegründeten Karnevalsclubs begrüßte zum Auftakt die „New Mountain Church Dancers“. Die neun jungen Damen aus Bergische Neukirchen heizten mit Choreografien zu „Diamonds are a girls best Friends“ und „Let's get loud“ die Stimmung im Saal an. Den meisten Applaus heimste im Lauf des Abends die kölsche Band „Paraplüs“ ein, aber auch die „Kölschen Grazien vum Aldermaat“ dürften mit ihren urkomischen Tänzen in Erinnerung bleiben.

Um Mitternacht dann gab es den Lohn für die kreativsten Jecken. Als schönste Gruppe wurde das „Schunkel-Camp“ ausgezeichnet. Außerdem überzeugten die als „Froschkönigs Prinzessin“ verkleidete Nicole Voss und „Elvis“ Henri Wadenpohl die Jury der „Löstigen Rebllen“.



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