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Bayers Handballerinnen

Schwierig - aber sehr attraktiv

Von Frank Graf, 15.07.10, 15:55h

Der europäische Handballverband hat die zweite Qualifikationsrunde für die Champions-League ausgelost. Vor den Leverkusener Bundesliga-Handballerinnen liegen einige anspruchsvolle Partien.

Anne Loerper
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Bayers Anne Loerper (Bild: Herhaus)
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Bayers Anne Loerper (Bild: Herhaus)
Leverkusen - Ohne dass die Bundesliga-Handballerinnen von Bayer 04 Leverkusen überhaupt einmal den Ball in den Händen gehalten haben, ist bei ihnen das rein Sportliche bereits Gesprächsthema. Der europäische Handballverband (EHF) hat nun die zweite Qualifikationsrunde für die Champions-League ausgelost und damit für reichlich Diskussionsstoff gesorgt. Die Leverkusenerinnen wurden während der Leistungsdiagnostik des Olympiastützpunkts Rheinland an der Kölner Sporthochschule mit ihren anstehenden Gegnerinnen konfrontiert.

Unter anderem kommt es zum Duell mit dem dänischen Vizemeister Randers, auf den man in der vorigen Saison beinahe im Finale des EHF-Pokals getroffen wäre. „Ich denke, es wird sich zwischen Randers und uns entscheiden. Die Teams aus der Ukraine und der Türkei sollten auf jeden Fall schlagbar sein“, sagt Spielmacherin Anna Loerper, die sich auch auf das Duell mit Nationalmannschaftskollegin Nina Wörz freut. „Das ist eine sehr schwere, aber auch attraktive Gruppe“, kommentiert Renate Wolf die Aufgaben.

Der ukrainischen Meister HC Smart Kriwoj Rog und der türkischen Titelträger Milli Piyango dürften kaum Chancen auf den Gruppensieg haben. Nur der Erste wird in der Champions-League antreten dürfen, alle anderen nehmen am EHF-Cup teil. Bei einem Erfolg im Qualifikationsturnier hätten es die Elfen in der Gruppenphase mit Vorjahresfinalist Oltchim Valcea (Rumänien), dem letztjährige Halbfinalteilnehmer Larvik HK aus Norwegen und dem französischen Titelträger aus Toulon St. Cyr zu tun. Das Qualifikationsturnier wird vom 17. bis 19. September an einem noch zu bestimmenden Ort ausgespielt.

Vorfreude aufs Bergische Land

Die Leverkusenerinnen, bei denen derzeit die U 20-WM-Teilnehmerinnen Marlene Zapf, Laura Glaser und Penda Bönighausen noch fehlen, legen nun mit physischer Grundlagenarbeit die Basis für die körperliche Fitness, die bei der zu erwartenden langen Saison wieder eine große Rolle spielen wird. Auch die weniger beliebten als viel mehr berüchtigten Läufe durchs schöne Bergische Land werden wieder dazu gehören.

Mit der traditionellen Teilnahme am Turnier in Wittlich am 7. und 8. August beginnt die Vorbereitung mit Ball. In der Vorrunde trifft Bayer dort auf den spanischen Titelträger SD Itxako sowie den Bundesliga-Konkurrenten HSG Blomberg. Nach Testspielen in Wedau und Worfelden steht dann das Trainingslager in Saarbrücken an. Im unmittelbaren Anschluss spielen die Elfen beim Turnier in Schmelz. Einem Freundschaftsspiel in Kressbronn folgt der Sika-Cup in Bad Urach. Am 9. September eröffnet Bayer die Bundesliga-Spielzeit mit der Partie in Trier, am 11. September steht dann die Heimpremiere gegen Buxtehude an.



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