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Barmer Platz

Buchhorn lässt Sitzbänke entfernen

Von Ralf Krieger, 15.07.10, 09:32h

Oberbürgermeister Reinhard Buchhorn hat Ruhestörungen in der Altstadt zur Chefsache gemacht. Nach einigen Beschwerden ließ man vier Bänke auf dem Barmer Platz entfernen, um die sich die Ruhestörer regelmäßig versammelt hatten.

Keine Bänke am Barmer Platz
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Die Sitzgelegenheiten am Barmer Platz sind weg. (Bild: Ralf Krieger)
Keine Bänke am Barmer Platz
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Die Sitzgelegenheiten am Barmer Platz sind weg. (Bild: Ralf Krieger)
Wiesdorf - Mit einer entschlossenen, für viele Anwohner der Hauptstraße wohl erfreulichen Aktion sorgte die Stadtverwaltung in dem Quartier in Wiesdorfs Westen für mehr Ruhe - und auch Ordnung. Weil um vier Sitzbänke am Barmer Platz in den vergangenen Jahren im Sommer ein regelmäßiger Treffpunkt nicht nur einer stadtbekannten Großfamilie entstanden war, gehörten die Klagen von Anwohnern über die Lautstärke in der Altstadt zum üblichen Gesprächsstoff.

"Die Situation dort war vollkommen inakzeptabel geworden", sagte Oberbürgermeister Reinhard Buchhorn. Er sagte, er habe sich den Problemen rund um die Hauptstraße nach Gesprächen mit der Bürgerinitiative "Wohnliches Wiesdorf" nun persönlich angenommen. Buchhorn: "Als erstes haben wir die vier Bänke vor ein paar Tagen kurzerhand entfernt, um diese Belästigungen fortan zu verhindern." Rund um den Barmer Platz stehen noch mehrere Bänke, teilweise an der Bushaltestelle, aber auch an der Südseite. Die eignen sich aber offenbar nicht für die sich dort üblicherweise aufhaltenden Gruppen, und die Stadt ließ sie deshalb stehen.

Auch in einer anderen Angelegenheit, um die sich nicht nur Eltern in der Hauptstraße Sorgen machen, wurden erste Maßnahmen ergriffen. Die zahlreichen Gäste der gut besuchten Cafés und Restaurants am Abend sind für die Angeber unter den Autofahrern potenzielle Zuschauer, vor denen sich fast wie auf den Kölner Ringen bestens mit Motorengedröhn und Beschleunigungsvorführungen protzen lässt.

Zwar ist diesem Gehabe in der Regel schwer beizukommen, dennoch wurden zunächst Messungen veranlasst. Buchhorn: "Ich habe die blödsinnige Raserei selbst erleben müssen, als ich abends in einem Restaurant gesessen habe."



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